Barbara Lattrell

Barbara Lattrell studierte in den 80er Jahren Agrarwissenschaften mit dem Schwerpunkt Umweltsicherung und Entwicklung ländlicher Räume.
Mit diesem Wissen kann ich in der Natur lesen wie in einem Buch.
Das ist hoch spannend – und hilft mir zu verstehen, wie die Kreuzkräuter ticken.


Barbara Lattrell verlässt sich in erster Linie auf ihr eigenes Wissen und ihre eigenen Beobachtungen. Daraus zieht sie ihre Schlussfolgerungen.
Bestehende Lehrmeinungen hinterfragt sie kritisch:
Stimmt das wirklich? Warum passiert was? Wo hakt es tatsächlich?

 

Wehret den Anfängen: Prävention – Früherkennung – Sofort handeln!
Landwirte u. a. Tierhalter haben keine Chance, ihre Futterflächen frei von Kreuzkraut zu halten, wenn immer wieder ein Eintrag von außen – beispielsweise über den Wind oder über Fahrzeuge – erfolgt. Bienen und Wildtiere halten sich an keine Grenzen. Wirklich erfolgversprechend ist daher nur eine flächendeckende Kontrolle.
Grundsätzlich gilt:
Je früher begonnen wird desto geringer fallen die Kosten aus.
Am einfachsten, kostengünstigsten und umweltschonendsten sind vorbeugende Maßnahmen.

Wichtiger Hinweis vorab: Die folgenden Informationen dürfen Sie gerne für eigene Aktivitäten verwenden.
Bitte beachten Sie aber die Urheberrechte und nennen Sie immer die Quelle (© Barbara Lattrell).

Werden auch Sie aktiv. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Vorträge:
PA-haltige Pflanzen auf nicht landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Vortrag auf dem 16. BFR-Forum Verbraucherschutz „Pyrrolizidinalkaloide – Herausforderungen an Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ am 03.12.2015 in Berlin: pa-haltige-pflanzen-auf-nicht-landwirtschaftlich-genutzten-flaechen.pdf. [9.168 KB]
Hier haben Sie (unter Präsentationen) Zugriff auf alle Vorträge dieser Veranstaltung des Bundesinstituts für Risikobewertung.

Kreuzkraut – Verbreitung und Gefahren Was sollten die Gemeinden tun? Vortrag beim Bayerischen Gemeindetag am 23.06.2015: kreuzkraut-vortrag_bayerischer_gemeindetag_230.pdf [7.074 KB]
Dieser Vortrag enthält auf den Punkt gebracht viel Wissenswertes und die dazugehörigen Maßnahmen zum Handeln für die Gemeinden, Städte und Landkreise.

Schulung und Beratung:

Kreuzkraut erkennen – Empfehlungen zum Umgang mit Kreuzkräutern
Schulung – Beratung – Koordination – Öffentlichkeitsarbeit
beispielsweise für Landkreise, Kommunen, Straßenmeistereien, Landwirte, Verbände, Vereine, Schulklassen
Kontakt: Barbara Lattrell (Dipl.-Ing. agr. Fachrichtung Umweltsicherung)
Tel. 09189 / 409117, E-Mail: b_lattrell@yahoo.com

Artikel:
"Kreuzkräuter - Nicht abwarten, sondern handeln!" im Magazin für nachhaltige Entwicklung im Landkreis Neumarkt, Ausgabe 3/2015, Seite 34-44: http://62.153.164.171/ansporn/ansporn03_2015.pdf

Stellungnahmen:

Vorläufige Hinweise zum Umgang mit Kreuzkräutern an Straßen der Bayerischen Staatsbauverwaltung

Die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat in ihrem Schreiben vom 18.07.2016 umfangreiche Hinweise zur Regulierung von Kreuzkräutern an Staatsstraßen und Autobahnen veröffentlicht. Diese vorläufigen Hinweise werden in der Stellungnahme kritisch analysiert und es werden Lösungen aufgezeigt. Zur Stellungnahme [417 KB]
Zur Präsentation [6.711 KB] Kreuzkräuter an Straßen (Anlage zur Stellungnahme zu den vorläufigen Hinweisen zum Umgang mit Kreuzkräutern an Straßen)

16. BFR-Forum Verbraucherschutz „Pyrrolizidinalkaloide
– Herausforderungen an Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ am 03.12.2015 in Berlin: Zur Stellungnahme [307 KB]

Kreuzkraut und Landwirte
Tierhaltende Landwirte und Grünlandbewirtschafter sind die Hauptleidtragenden, wenn sich Kreuzkräuter auf ihren Futterflächen ausbreiten. Dennoch ignoriert ein Großteil der Landwirte die Gefahr und kaum jemand rechnet damit, selbst zu den Betroffenen zu zählen. Erst wenn sich das Kreuzkraut auf den eigenen Flächen unübersehbar vermehrt hat, das Kind also bereits in den Brunnen gefallen ist, wird gehandelt – und dann häufig leider falsch. Zur Stellungnahme [441 KB]

Kreuzkraut und Naturschutz
Der Naturschutz tut sich schwer, gegen Pflanzen vorzugehen – und besonders dann, wenn es sich um heimische Pflanzen handelt, die sogar für bedrohte Tierarten bedeutsam sind. Zwar findet zunehmend ein Umdenken statt und immer mehr Vertreter des Naturschutzes sprechen sich dafür aus, nicht nur gegen gebietsfremde Pflanzen vorzugehen, sondern auch gegen die giftigen Kreuzkräuter. Zur Stellungnahme [527 KB]

Kreuzkraut und Öffentlichkeit
Eine wirksame Eindämmung von Kreuzkraut und die noch viel effektivere Prävention erfordert eine flächendeckende Vorgehensweise. Das gelingt nur mit tatkräftiger und frühzeitiger Unterstützung der Straßenmeistereien und der kommunalen Bauhöfe. Auch andere Flächenbesitzer wie beispielswiese Gewerbebetriebe oder die Besitzer von Bauflächen sollten ins Boot geholt werden. Denn meistens beginnt die Ausbreitung entlang von Verkehrswegen und nach Erdbewegungen. Zur Stellungnahme [424 KB]

Artikel über Barbara Lattrell:
"Kreuzkräuter - schön, aber sehr giftig" im Neumarkter Tagblatt vom 11. August 2015:
http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/gemeinden/neumarkt/kreuzkraeuter-schoen-aber-sehr-giftig-22797-art1268891.html

Die Zeitungsausschnitte unten stammen mit freundlicher Genehmigung der Redaktion aus der "rundschau", der Wochenzeitung für Stadt und Landkreis Neumarkt vom Mittwoch, dem 8. Juli 2015 - Nr. 28.

rundschau

Giftkraut auf dem Vormarsch Zum Artikel
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