Jacobskreuzkraut

Das Jacobskreuzkraut (JKK, Senecio jacobaea) ist natürlicherweise eine zweijährige Pflanze. Abmähen versetzt die Pflanze jedoch in Stress; sie wird mehrjährig, bildet mehr Stängel und Blüten und die Giftigkeit verstärkt sich um ein Vielfaches.
In wenig oder nicht gedüngten Wiesen und auf ungepflegten Weiden kann sich JKK explosionsartig ausbreiten. Intensivgrünland mit geschlossener Grasnarbe ist hingegen wenig gefährdet. JKK wurde jahrelang entlang von Verkehrswegen und auf Naturschutzflächen ausgesät. Es handelt sich somit um ein vom Menschen gemachtes Problem, welches durch extreme Witterungs- und ungünstige Standortbedingungen verschärft wird. (© Barbara Lattrell)

Unterscheidungsmerkmale zu anderen KK:
abgerundete Blattspitzen, anliegende Hüllblätter, schwarze Spitzen der Kelchblätter, Rosettenbildung der Jungpflanzen (sind auch im Winter zu sehen) , Wuchshöhe 20 - 140 cm

Die Blütezeit ist von Juni bis Oktober.

Die verschiedenen Stadien des JKK:

Blattformen von JKK-Jungpflanzen:

JKK-Jungpflanze mit Wurzeln:

Jacobskreuzkraut

Jungpflanzen, verschiedene Blattformen, Wurzeln mehrjährig durch mähen

Noch ganz junges Jacobskreuzkraut:

Jacobskreuzkraut Ende Dezember 2015:

Jacobskreuzkraut Ende Januar:

Jacobskreuzkraut im März:

Jacobskreuzkraut im Juni:

JKK Ende Juni:

JKK mit verkümmerten Zungenblüten:

Jacobskreuzkraut im Juli:

©Wittgenstein Verlag®, 2018