Wasserkreuzkraut

Wasserkreuzkraut (WKK, Senecio aquaticus) gilt als Zeigerpflanze für besonders artenreiche Feuchtwiesen mit mäßiger Stickstoffversorgung. Viele Vertreter des Naturschutzes sprechen sich daher gegen eine Beseitigung dieser Giftpflanzen aus. Dabei bedenken sie nicht, dass artenreiche Wiesen sich nur durch extensive Schnittnutzung entwickeln und auch nur so erhalten werden können. Das ist nur möglich, wenn der Aufwuchs weiterhin verfüttert werden kann und nicht als teurer Sondermüll entsorgt werden muss. Denn Kreuzkräuter sind hochgiftig, auch getrocknet oder siliert und in der menschlichen Nahrung!
Bereits aus kleinsten Wurzelresten können erneut Pflanzen austreiben. Im Voralpengebiet stellt WKK Landwirte und Pferdehalter zunehmend vor große Probleme, auch „ganz normales“ Wirtschaftsgrünland ist betroffen. (© Barbara Lattrell)

Unterscheidungsmerkmale zu anderen KK:
abgerundete Blattspitzen, zarte dunkle Spitzen der Kelchblätter (siehe Abb. ganz unten), Rosettenbildung der Jungpflanzen (sind auch im Winter zu sehen), Wuchshöhe 2 - 60 cm

Die Blütezeit ist von Mai bis Oktober.

Wasserkreuzkraut:

Fotos: ©Till Beuerle, jpg.beuerle@web.de

Wasserkreuzkraut:

Fotos: ©Till Beuerle, jpg.beuerle@web.de

Wasserkreuzkraut im Juni/Juli:

Kelchblätter mit zarten dunklen Spitzen:

©Wittgenstein Verlag®, 2018